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A(x4) – Empathieaufbau

Zu Beginn eines Workshops oder eines Projektes gilt es herauszufinden für welche Benutzer das Projektergebnis gedacht ist oder auch in welcher Umgebung die Lösung eingesetzt werden soll. Um ein möglichst gutes Empfinden für den Benutzer und/oder die Umgebung, den Prozeß etc. zu bekommen, muss man versuchen sich so gut es geht in die zukünftige Situation hineinversetzen – sprich Empathie aufzubauen(Empathieaufbau).

Ein erster Ansatz hierfür bietet die im Bild dargestellte „A(x4)„-Methode. Zu diesen vier A’s sollte entweder das Team oder im Vorfeld der Auftraggeber / Workshopmoderator Daten und Informationen zusammentragen. Das Team kann sich dann anhand der Daten ein erstes(!) Bild von dem Umfeld des Projektes bzw. der Lösung machen.

A(x4)

A(x4)

Wichtig hierbei ist, dass das Team (welches sich zuvor durch eine geeignete Aufwärm-Übung kennengelernt hat) sich offen und gemeinsam über die Informationen austauscht. Ziel ist es zu einer möglichst einheitlichen Interpretation der Informationen zu gelangen, damit daraus durch das Team ein gemeinsames Bild für die zukünftige Situation erstehen kann.

Ideal ist es wenn das Team bereits hier mit kleinen Skizzen für das gemeinsame Bild arbeitet.

Die Teamgröße sollte die normale DT-Teamgröße sein: 4-6 Personen; die Dauer ist sehr stark von der Menge der Informationen und dem Teamgefüge abhängig – mehr als 2 Stunden sollten für einen ersten Empathieaufbau nicht veranschlagt werden. Diese Methode kann auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn neue oder stark abweichende Informationen vorliegen, jederzeit wiederholt werden, um den Empathieaufbau anzupassen oder zu erneuern.

Und wie immer: Don’t forget the FUN!

Interview (Aufwärm-Übung)

Zu Beginn einer Veranstaltung treffen unter Umständen Menschen aufeinander, die sich zuvor noch nie gesehen haben. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn durch eine erste Übung erste Barrieren abgebaut werden können und zudem noch die gesamte Gruppe(10-20 Personen) etwas über die einzelnen Personen erfährt.

Hierfür eignet sich ganz hervorragend eine kleine, einfache Aufwärm- und Kennenlern-Übung.

Interview

Interview

Wie in der Sketchnote zu sehen, sind die Regeln sehr einfach und auch der Zeitaufwand für ein allgemeines Kennenlernen ist recht überschaubar: Anzahl der Personen x 3 Minuten + 5 Minuten Interview = 30-60 Minten

Wie bei allen Aufwärm-Übungen gilt auch hier: Have FUN!

Ballspiel für Gruppen (Aufwärm-Übung)

Diese Methode zur Schaffung eines Gruppengefühls ist schnell und einfach umzusetzen: Man benötigt lediglich eine halbwegs große Menge von Personen (10-20). Diese werden wahllos auf zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhält einen Ball und muss sich diesen nun 5 mal innerhalb der eigenen Gruppenmitglieder zuwerfen. Die Mittglieder der anderen Gruppe müssen versuchen zu stören oder in den Besitz des Balls zu kommen. Wenn der Besitz gewechselt ist, darf die zweite Gruppe ihr Glück beim Zuwerfen versuchen. Der Besitz wechselt auch, wenn der Ball den Boden berüht hat – warum auch immer.

Ballspiel für Gruppen

Ballspiel für Gruppen

Sollten mehr als 20 Personen und genügend Zeit vorhanden sein, so kann man daraus auch ganz leicht ein kleines Turnier machen.

In der Regel dauert ein Durchlauf nicht mehr als 5-10 Minuten.

Wichtigste Regel: Have FUN!